Häufig gestellte Fragen zum Schwebebad
Muss ich mich aufs Schwebebad vorbereiten?
Vom Schweben abzuraten ist, wenn man unter der Einwirkung von Koffein, Alkohol oder anderen Substanzen steht, die das Bewusstsein beeinflussen. Kurz nach der Aufnahme von großen Mengen von Nahrung und/oder der Aufnahme von stark fetthaltiger Nahrung.
Am Schwebebad-Tag auf Nass-Rasur oder Epilation verzichten. Die stark konzentrierte Salzsole kann ein Brennen auf gereizter Haut verursachen.
Was muss ich mitbringen?
Wir stellen alles was Sie zum Schweben benötigen vor Ort (Badetuch, Ohropax, Fön, Schönheitspflege etc.). Es ist Ihnen natürlich freigestellt, Sie bekleidet oder unbekleidet schweben. Da es bei der Erfahrung jedoch um Sinnesreizreduktion geht, kann die durch die Badebekleidung ausgelöste Berührung die Erfahrung beeinträchtigen.
Bademütze?
Das Tragen von Bademützen ist vergebens. Wer schweben plant muss sich darauf einstellen, dass das Haar danach gewaschen und gefönt werden muss. Bei speziellen Frisuren, die man behalten möchte, sollte man nicht schweben.
Das Salz ist gut für das Haar, stärkt es und führt ihm wichtige Spurenelemente zu.
Badebekleidung?
Es ist Ihnen natürlich freigestellt ob Sie bekleidet oder unbekleidet schweben. Da es bei der Erfahrung jedoch um Sinnesreizreduktion geht, kann die durch die Badebekleidung ausgelöste Berührung die Erfahrung beeinträchtigen.
Wie wirkt das Salzwasser auf die Haut?
Das Schweben in der Salzwassersole hat nicht den Effekt, dass die Haut wie in der Badewanne aufquillt. Das Salz hält die Haut weich und geschmeidig und wirkt sich positiv auf die verschiedensten Hautleiden aus.
Kann man im Tank schlafen?
Ja. Bedenken im Tank unterzugehen sind unnötig. Sowohl die Wassertiefe, als auch der Effekt des Auftriebs machen ein Untergehen vollkommen unmöglich. Man kann sich beim Schweben sehr bewusst an dem Grenzbereich zwischen Schlaf und Wachbewusstsein bewegen und diesen untersuchen.
Werde ich in jedem Fall auf der Salzwasserlösung schweben? Kann man umkippen?
Es ist unmöglich nicht auf dem Salzwasser schweben zu können. Die Sole hat eine größere spezifische Dichte als Ihr Körper. Man treibt wie ein Kork auf der Wasseroberfläche. Der Hinterkopf und die Ohren tauchen ins Wasser ein, Ihr Gesicht bleibt vom Salzwasser unberührt. Ein Umkippen ist nicht möglich.
Wie äußert sich das Schweben bei Menschen mit Platzangst?
Menschen mit Klaustrophobie bekommen Beklemmungen, wenn sie eine beengende Umgebung um sich herum wahrnehmen. Im Schwebezustand im Tank hat man keine sinnliche Wahrnehmung, also auch keine Wahrnehmung von Enge.
Menschen mit Platzangst haben oft Bedenken, sich in den Tank zu begeben, wenn sie ihn von außen betrachten. Halten sie sich im Tank auf, verschwinden die Bedenken und die Beklemmung, da sich der Körper entspannen kann und Wahrnehmung der Enge verschwindet.
Habe ich genügend frische Luft?
Ja. Es gelangt ständig frische Luft durch ein Zirkulationssystem in den Tank.
Gibt es Personen, die den Tank besser nicht nutzen sollten?
Personen, die unter 16 Jahre alt sind, können nur mit dem Einverständnis ihrer Erziehungsberechtigten das Schwebebad nutzen.
Menschen, die an Epilepsie leiden und nicht unter medizinischer Aufsicht stehen, sollten den Tank nicht für sich nutzen.
Menschen, die unter schweren Depressionen oder Psychosen leiden, sollten den Tank nur in Absprache mit ihrem Therapeuten nutzen.
Ebenfalls problematisch: offene Wunden.
Können schwangere Frauen das Schwebebad nutzen?
Ja. Sie sollten jedoch vorher mit Ihrem Arzt Rücksprache halten. Die Rückmeldungen von schwangeren Frauen, die den Tank genutzt haben, sind sehr positiv. Die durch die Schwangerschaft stark belastete Wirbelsäule wird durch den Zustand der Schwerelosigkeit erheblich entlastet.
Ist das Wasser keimfrei?
Im Tank mit Keimen in Berührung zu kommen ist deutlich unwahrscheinlicher als im tagtäglichen Kontakt zu Menschen, beim Arbeiten oder auf der Strasse.
Verschiedene Komponenten gewährleisten ein keimfreies Schwebeerlebnis:
Wie kann ich die eigene Wahrnehmung und Sinnespräsenz im Schwebebad schulen?
Nach meist zwei oder drei „Gewöhnungsbäder“ beginnt die eigentliche „Arbeit“ wie folgt: